Montag, 12. Mai 2014

Praia da Marinha

Nach dem letzten Blockeintrag ist meine Sehnsucht nach den Farben des Südens so groß, daß ich einen Sprung zurück an die Südküste von Portugal machen möchte an die Praia da Marinha.
Dieser Küstenabschnitt östlich von Carvoeiro ist vielen Algarveliebhabern bekannt und bei Touristen für einen Abstecher sehr beliebt. Das konnte ich nach ein paar Tagen Aufenthalt dort so gut verstehen. Lasst Euch mitnehmen an einen Ort der puren Schönheit.
Dieser schöne Wegweiser findet sich hier:

so ist es, ein Ort der Schönheit

der wahrscheinlich bekannteste Anblick an der Praia da Marinha: der doppelte Torbogen
 
Die Felsformationen verzaubern den Menschen, der voller Bewunderung einfach steht und schaut. Sie strahlen dich an im Morgenlicht oder schimmern beruhigend und zufrieden mit sich im Licht der untergehenden Sonne.

früher Morgen im Februar

die Sonne taucht auf am Horizont

das Licht der Sonne wandert um die Klippen herum

bald wird die ganze Bucht in warmes Licht getaucht sein






Auch die Möven auf den Felsen scheinen am Morgen sehnsüchtig Licht und Wärme zu erwarten.
Sie verbringen die Nächte auf den Klippen nahe dem Gestein, welches die Sonnenwärme des vergangenen Tages speichert.




ein aufmerksames Mövenpärchen

Die Wellen kommen und gehen an der Praia da Marinha und formen wundersame Höhlen und imposante Bögen in das Gestein. Die Küstenformation ist einem ständigen Wandel im Laufe der Gezeiten unterworfen. Es lässt mich an den griechischen Philosophen Heraklit und sein "Panta Rhei" denken. Es macht seine Lehre "Alles fließt und nichts bleibt; es gibt nur ein ewiges Werden und Wandeln" quasi fühlbar für mich.
Es war wunderbar dort, ich habe mich sehr wohl gefühlt an diesem unvergleichbaren Ort.


golden sanftes Morgenlicht


Diese unvergleichlichen Anblicke machen den Charme der Algarve aus und sie wird mit Recht, wie ich finde, eine der schönsten Küstenregionen der Welt genannt.


hier ein Blick in die Nachbarbucht mit ihrem einladenden Sandstrand
 



Der Wanderer wird an der Küste entlang auf schmalen aber gut begehbaren Pfaden über die Klippen geführt und immer wieder trifft man unterwegs auf tiefe Karsttrichter, die bis unter die Ebene des Meeresspiegels hinabreichen. Unten gurgelt ohne Unterlass das Wasser und die Wellen schlagen tosend hinein. Nico stellt sich immer wieder ganz nahe an die Kante und schaut hinunter, um herauszufinden, was dort so brodelt. In solchen Situationen zittern mir die Knie und der kleine Hund ist völlig furchtlos :-)

Wir haben einige Tage hier verbracht und so habe ich die Chance gehabt, immer wieder neue Impressionen einfangen und Stimmungen erleben zu dürfen.

ein neuer Morgen zaubert ein wieder neues, anderes Licht


eine ganz besondere Stimmung entsteht

mit steigendem Sonnenstand kehrt der goldene Schimmer zurück

eines meiner Lieblingsbilder


Sieht es nicht aus, als habe jemand Klumpen aus purem Gold in das Meer fallen lassen?


Der Flora hier hat auch ihren besonderen Charme, tiefgrün und abwechslungsreich. Die Farben des Gesteins variieren von tiefdunklem terracotta bis zu hellem Sand.

 






für die Glücklichen in diesem Haus ist die Praia da Marinha nur ein paar Schritte entfernt :-)








Hier haben wir mit einem heißen Kaffee am Morgen oder einem Glas Rotwein zum Sonnenuntergang einfach nur unser Dasein genossen und uns gefreut, dieses Plätzchen gefunden zu haben...wunderschönes Portugal.