Donnerstag, 22. Mai 2014

douce France...

... chere pays de mon enfance ...
Ein Kind war ich zwar nicht mehr, eher ein Teenager, als ich in meiner Jugend einige Jahre in Frankreich gelebt habe, aber ich erinnere mich an diese Zeit sehr oft und gerne. Sie war reich an Erfahrungen und hat mir meine Kenntnisse der französischen Sprache beschert, die es soviel leichter machen, tiefer in die Geheimnisse eines Landes und der Menschen einzutauchen.
Daher freute ich mich besonders auf unsere Route durch Frankreich, und es fiel mir nicht ganz so schwer, Spanien zurückzulassen.
Der Golf von Biscaya liegt im äußersten Norden der iberischen Halbinsel und dort, kurz hinter San Sebastian, überquerten wir den spanisch-französischen Grenzfluss, der hier Bidasoa Ibaia und dort La Bidassoa heißt.
Wir folgten über Biarritz dem Verlauf der Atlantikküste gen Norden und tauschten dann die Brandung des Ozeans gegen das lauschige Ufer eines Sees in der Gascogne.
Ruhig und idyllisch war es dort.




Nur ein leichtes Kräuseln ist auf der Oberfläche des Sees zu erkennen, nicht der Hauch eines Windes weht und so können Bäume und Wolken sich wie in einem Spiegel betrachten...

Spieglein, Spieglein...
in dem beschaulichen kleinen Hafen warten die Boote noch
auf die erste Ausfahrt des Frühlings


Es sind nur wenige Kilometer, welche die beiden Länder hier trennen und doch mutet es schon so anders an. Wir beginnen, uns einzufühlen in das Land des savoir vivre.
In der Region um Bordeaux erleben wir herrliche Landschaft, die von Weinstöcken und Weingütern geprägt ist, welche sich gerne den klingenden Beinamen 'Chateau' geben, und in Blayle, am imposant großen und breiten Mündungstrichter der Gironde finde ich genau das Frankreich, das ich liebe...

entre...und spüre französisches Lebensgefühl


Das kann nur Frankreich .... finde ich und gerate immer wieder ins Schwärmen bei diesen Anblicken. Shogun meint ja, ich hätte eine dunkel-rosarote Brille auf, aber so ist es nun mal bei mir :)



                                                                                                       











Blayle ist ein pittoreskes Städtchen und hat für Besucher durch seine inzwischen von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Zitadelle aus dem 17.Jahrhundert auch eine besondere Anziehungskraft. Diese ist wahrlich sehenswert, aber mich haben mehr die 'Kleinigkeiten' begeistert.


die Ruhe am frühen Morgen, bevor der Markt beginnt

über den Dächern von Blayle
Nico vor geschichtsträchtiger Kulisse, die ihn wenig interessiert

            Die Porte Dauphine  Shogun erklimmt den imposanten Aufgang zur Zitadelle




ein militärische Befestigungssystem


das Ufer der Gironde mit Zitadelle im sanften Abendlicht


Sonnenuntergang am Steg

Unsere Reise durch Frankreich geht weiter, freut Euch mit mir auf weitere Impressionen!